Mobilität für Lehrende

Nicht nur für Studierende bieten sich mannigfaltige Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte. Über das ERASMUS+ Programm, Programme des DAAD und anderer Einrichtung gibt es viele Förderlinien, die Lehr- und Forschungsaufenthalte sowie Staff-Trainings für Lehrende fördern. Einen Überblick bietet die untenstehende Auflistung. Das PHILIS-Team berät darüber hinaus auch gerne persönlich zu dem Thema.

Auch ausländische Lehrende können von bestimmten Förderungen profitieren, wenn sie Lehr- und Forschungsaufenthalte am Fachbereich 05 durchführen. Mehr Informationen zu Förderlinien und Rahmenbedingungen für entsprechende Projekte finden Sie untenstehend in der Auflistung, jeweils im zweiten Absatz.

Sollten Sie ausländische Gastwissenschaftler und Lehrende betreuen, möchten wir Sie ausdrücklich auf das Welcome Center der Abteilung Internationales hinweisen. Das Welcome Center unterstützt ausländische Wissenschaftler bei allen organisatorischen und rechtlichen Belangen, auch und insbesondere schon vor ihrer Ankunft in Mainz

 

Lehraufenthalte

ERASMUS-Gastdozenturen

Das ERASMUS-Programm bietet im Rahmen seiner Förderlinie STA (Staff Mobility - Teaching Assignment) Lehrenden die Möglichkeit an ERASMUS-Partnerhochschulen Lehrveranstaltungen zu halten und somit Lehrerfahrung im internationalen Kontext zu sammeln. PHILIS hat eine Liste mit allen Kooperationen am Fachbereich 05 erstellt, in der auch die ERASMUS-Gastdozenturen verzeichnet sind. Erstattet werden Fahrtkosten und Aufenthaltskosten, je nach einer Länder- bzw. Entfernungspauschale. Die Aufenthalte müssen mindestens zweitägig (ohne Reisezeiten) sein und 8 Unterrichtsstunden umfassen. Mehr zu den Konditionen und nähere Informationen bietet die Abteilung Internationales auf ihrer Homepage.

Ausländische Lehrende, die im Rahmen des STA Programms (Teaching Assignment) am Fachbereich 05 lehren möchten, müssen sich mit dem Akademischen Auslandsamt ihrer Heimatuniversität absprechen. In dieser Förderline der Europäischen Union fördert immer die sending institution, also die Heimatuniversität.

 

Programme des DAAD

Der DAAD fördert Kurzzeitdozenturen (4 Wochen bis 6 Monate) und Langzeitdozenturen (ein Jahr und mehr) im Ausland. Bei Kurzzeitdozenturen ist das Bewerbungsverfahren  initiativ mit einem Projektvorschlag an der ausländischen Hochschule. Übernommen werden Fahrtkosten und Aufenthaltskosten. Die Förderung für Langzeitdozenturen ist an ausgeschriebene Stellen ausländischer Hochschulen geknüpft. Ein besonderes Programm des DAAD sind die Deutschlandstudien in Nordamerika, für die 2-5-jährige Aufenthalte über den DAAD vermittelt werden.

Der DAAD fördert auch ausländische Gastdozenten bei ihrer Lehrtätigkeit an deutschen Hochschulen zur Stärkung der internationalen Dimension in der Lehre. Die Aufenthaltsdauer muss zwischen 3 Monaten und zwei Jahren liegen, die deutsche Gasthochschule muss sich mit mindestens 10% bzw. mindestens 30% an den Personalkosten sowie einer angemessenen Infrastruktur für den/die Lehrende beteiligen.

 

Weitere Fördermöglichkeiten

Auch das GLK fördert Auslandsaufenthalte von Mainzer Lehrenden. Im Rahmen der Förderung externer Lehraufenthalte werden innovative Lehrprojekte an bevorzugt ausländischen Hochschulen gefördert, die mindestens zwei Wochen und maximal sechs Monate umfassen.

Im Rahmen von GLK Gastdozenturen können ausländische Lehrende für ihre Lehraufenthalte an der Universität Mainz gefördert werden, eine Co-Finanzierung mit dem DAAD ist ebenfalls möglich.

Zahlreiche andere Stiftungen und Einrichtungen fördern Lehr- und Forschungsaufenthalte an ausländischen Hochschulen, die Abteilung Internationales bietet einen kurzen Überblick auf ihrer Homepage.

 

Forschungsaufenthalte

Forschungsaufenthalte von Lehrenden und Wissenschaftlern an ausländischen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Auch der DAAD bietet eine Übersicht für Stipendien für Forschungsaufenthalte von Wissenschaftlern bei den einzelnen Länderreferaten.

Zusätzliche Möglichkeiten für Doktorandinnen und Doktoranden

Für Doktorandinnen und Doktoranden gibt es weitere Stipendien bei den einzelnen Länderreferaten des DAAD sowie weitere Kurzstipendien speziell für diese Zielgruppe. Von der Universität Mainz werden darüber hinaus die Förderlinien im Rahmen von PROMOS (Programm zur Steigerung der Mobilität von deutschen Studierenden) verwaltet, die teilweise auch Doktorandinnen und Doktoranden offenstehen. Gefördert werden Aufenthalte bis zu sechs Monaten, vorwiegend im außereuropäischen Ausland. Gezahlt werden bei erfolgreicher Bewerbung eine länderspezifische Reisekostenpauschale und ein Teilstipendium.

 

Staff mobility - Staff Training

Auch im Rahmen der Förderlinie STT (Staff Mobility - Staff Training) können Lehrende der JGU bei Auslandsaufenthalten gefördert werden. Diese Förderlinie bezieht sich auf Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken, kann also insbesondere dann genutzt werden, wenn administrative Aufgaben zusätzliche zur Lehrtätigkeit am Fachbereich anfallen, beispielsweise die Studienfachberatung oder ERASMUS-Koordination. Aufenthalte von 2 Tagen bis zu zwei Wochen werden mit einer länderspezifischen Reisekostenpauschale und einer Aufenthaltspauschale gefördert. Eine besondere Einrichtung bei dieser Förderlinie sind die so genannten Staff-Training Weeks, die europäische Universitäten immer wieder ausrichten, teilweise mit thematischen Bezügen (z.B. Internationalisierung, Bibliotheken, etc.) oder bestimmten Zielgruppen (ERASMUS-Staff, etc.). Die Abteilung Internationales berät zu Vorhaben des Staff Training.